Im Darm befinden sich 75 % unserer Immunzellen. Der Darm entscheidet, was Gift ist und was Nahrung.
Der Darm ist ein zweites Gehirn, das völlig eigenständig agiert: Er nimmt wahr, korrigiert und lernt.
Der Darm ist der Sitz der Intuition. Er merkt sich Empfindungen und meldet sie dem Gehirn. So steuert er auch das Gefühlsleben.
Störungen im Darm wirken sich direkt auf die Psyche aus: Im Darm nachweisbar sind drogenähnliche Substanzen wie Dopamin, Opiate und Benzodiazepine, außerdem produziert er 95 Prozent des Stimmungshormons Serotonin.
Der Darm hat eine Geschichte: Er reift in den ersten 3 Lebensjahren. Dabei kann er wie die Psyche frühkindliche Schäden und Prägungen davontragen.
Rund 100 Millionen Nervenzellen sind in den Darmwänden zu einem Netz verpflochten - mehr, als das gesamte Rückenmark besitzt.
Billionen Bakterien leben im Dickdarm. Das sind 1600-mal mehr Lebewesen, als derzeit Menschen auf der Erde wohnen.
Wir essen 75 Prozent weniger Ballaststoffe als vor 100 Jahren. Unser Fleischkonsum hat sich verfünffacht!
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